Skitouren
in der Ferienregion Obervinschgau und Umgebung
Upiakopf 3175 m
Ausgangspunkt: Anfahrt von Tartsch bei Mals in das hinterste Matschertal bis zum Glieshof (1810 m).
Aufstieg: Von den Glieshöfen auf dem Almweg zur Upiaalm (2225 m). Von der Alm leicht ansteigend im Linksbogen bis an der Felsabriegelung die problemlos überwunden wird, dann über eher sanfte Hänge bis kurz oberhalb von den "Lacken" (Upiasee 2552 m), wo es nach links in Richtung S-Hang zwischen Upiakopf und Hochalt geht. Es ist der anspruchsvollste Teil der Tour, der steile Hang verlangt Vorsicht und Kraft, doch die Mühe wird durch den herrlichen Rundblick und die zünftige Abfahrt reichlich belohnt.
Abfahrt: Längs der Aufstiegsroute
Hinweise/Schwierigkeiten: Diese Tour zählt zu den „leichteren“ im Matschertal, darf aber keinesfalls unterschätzt werden. Der steile Gipfelhang ist besonders bei Triebschnee nicht zu unterschätzen!
Aufstiegszeit: ca. 3,5 - 4 Stunden
Höhenunterschied: ca. 1360 m
Mittereck 2908 m
Ausgangspunkt: Perwarg im Langtauferer Tal
Aufstieg: Vom Hof „Perwarg“ (1687 m) bei Kapron, zunächst östlich und dann südlich einem Almweg entlang Aufstieg bis zur Ochsenbergalm. Hier ist die Route recht übersichtlich. Durch den eher flachen Talboden immer südlich weiter bis zu einer markanten Verengung. Rechts vom Bach bzw. Graben erreicht man nach ein paar steileren Spitzkehren (Vorsicht!) ein Bildstöckl, wo es dann südlich weitergeht. Der Gipfel ist nun sichtbar und über weite Mulden steigt man leicht rechts haltend hoch. Den etwas steilen Gipfelhang geht man ganz rechts über den breiten Grat an.
Abfahrt: Längs der Aufstiegsroute
Hinweise/Schwierigkeiten: Bei vernünftiger Routenwahl kaum Lawinen gefährdet. Heikle Stellen befinden sich evtl. kurz vor dem Bildstöckl und am Südhang der Ochsenberger Scharte.
Aufstiegszeit: ca. 3,5 - 4 Stunden
Höhenunterschied: ca. 1250 m
Piz Sesvenna 3204 m
Ausgangspunkt: Sesvennahütte im Schliniger Tal
Aufstieg: Von der Sesvennascharte fährt man, nur leicht nach links haltend, ca. 80 hm zum Gletscher ab und steigt ziemlich in der Mitte auf. Nach einem etwas steileren Gletscheraufbau gelangt man in das obere, eher flache Gletscherbecken. Immer in der Mitte in mäßiger Steigung hinauf erreicht man den Fuß des Ostgrates, wo man die Skier deponiert. Von hier geht es nach rechts über den Blockgrat, der Trittsicherheit erfordert, weiter bis zum Gipfel. Nur sehr erfahrene Tourengeher sollten sich mit Skiern auf den Gipfel wagen um von dort, nur bei optimalen Bedingungen, direkt hinunter fahren zu können. Auch vom Skidepot aus ist die Abfahrt interessant und vielseitig.
Abfahrt: Wie Aufstieg. Nach der Abfahrt über den Sesvennagletscher muss man natürlich wieder ca. 80 hm aufsteigen, um auf die Sesvennascharte zu gelangen. Die Nord-Abfahrt: bei absolut sicheren Schneeverhältnissen kann man über den Nord-Hang in Richtung Sesvennatal abfahren
Aufstiegszeit: von der Sesvennahütte ca. 3,5 Stunden
Höhenunterschied: ca. 1030 m
Seebodenspitze 2859 m
Ausgangspunkt: Talstation des Gondelliftes zur Haider Alm
Aufstieg: Von der Talstation des Gondelliftes ganz einfach über die Skipiste hinauf bis zur Haider Alm (2120 m). Immer rechts über die Pisten hoch bis zum Ende des oberen Schleppliftes, wo man dann über freies Gelände, zuerst über sanfte Mulden, dann über den etwas steilen Hang links vom Gipfel aufsteigt.
Abfahrt: Längs der Aufstiegsspur
Aufstiegszeit: ca. 3,5 Stunden
Höhenunterschied: ca. 1400 m
Hinweise/Schwierigkeiten: Aufstieg großteils über Skipiste: Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen frühzeitig zu starten um nicht den Pistendienst bzw. die Pistenskifahrer zu stören. Bei vernünftiger Routenwahl weist die Tour keine besonderen Schwierigkeiten auf. Der oberste Abschnitt, nach Verlassen der Skipiste, kann bei unsicheren Verhältnissen heikel sein.
Piz Dora 2951 m
Anfahrt / Ausgangspunkt: Von Taufers im Münstertal oder vom Ofenpass kommend zum Weiler Platz (1660 m) kurz vor Tschierv.
Aufstieg: Start vom Weiler Platz, kurz vor Tschierv, und Aufstieg durch den Wald bis zur auffallenden Lichtung Fontauna Grossa (1922 m). Von hier geradeaus weiter durch einen lichten Wald bis zur Waldgrenze. Links von einer kleinen und malerischen Hütte (2200 m), über sanfte Rücken und gestufte Hänge weiter in südlicher Richtung. Unterhalb des Grates gelangt man zu einem auffallenden Tälchen. Durch dieses, in einem S-Bogen weiter zum Gipfel.
Weitere Aufstiege: Von Fuldera Daint geradeaus zum Waldrand von wo ein Waldweg nur ganz leicht ansteigend westlich bis zur Lichtung Funtauna Grossa (1922 m).
Abfahrt: längs der Aufstiegsspur.
Höhenunterschied: 1300 m
Aufstiegszeiten: 3,5 - 4 Stunden
Hinweise/Schwierigkeiten: Nordseitig, bietet diese Tour häufig schönen Pulverschnee, sie erfordert aber sichere Schnee- und Wetterverhältnisse. Bei richtiger Spurwahl gibt es kaum Schwierigkeiten.
Munt Buffalora 2630 m
Ausgangspunkt: Gasthaus Buffalora (1968 m) gleich nach dem Ofenpass
Aufstieg: Vom Gasthof steigt man südlich, anfangs ziemlich flach, in Richtung Alp Buffalora (2038 m) auf. Nach der Alm im Linksbogen hoch über den lichten Kiefernwald bis zur Waldgrenze. Es öffnet sich ein Tal, das dann geradeaus zur Hochebene des Jufplaan führt und an dessen linken Seite der Piz Daint mächtig aufragt. Man zieht aber nach rechts (westlich) weiter über ein übersichtliches Gelände mit sanften Hängen und Mulden, ehe man dann im weiten Bogen nach Süden zum höchsten Punkt gelangt.
Hinweise/Schwierigkeiten: Bei vernünftiger Routenwahl kaum Lawinengefährdung.
Höhenunterschied: 660 m
Aufstiegszeiten: 2 Stunden
Piz Lad 2808 m
Ausgangspunkt: Reschen
Aufstieg: Von Alt-Reschen dem Waldweg entlang bis zur Reschener Alm (2.252 m). Nördlich weiter bis zu einem markanten Rücken, links hinauf zum auffallenden Hügel mit einem Wetterkreuz (Sesslad-Kreuz). Von hier ist die Aufstiegsroute über die steile Südflanke recht übersichtlich und man zieht die Spur quer nach rechts (Sommerweg) bis oberhalb des Felsbandes, dann leicht links haltend vorsichtig hoch zum Gipfel.
Variante: Man kann auch durch das Tal knapp vor der Alm aufsteigen und nordwestlich in Richtung „Sesslad-Kreuz“ aufsteigen.
Abfahrt: Längs der Aufstiegsroute
Höhenunterschied: 1330 m
Aufstiegszeiten: 3 Stunden
Hinweise/Schwierigkeiten: Der steile Gipfelhang kann nur bei sicherster Schneelage befahren werden!
Kälberberg 2736 m
Anfahrt: Von Mals, durchs Dorf Burgeis und am Kloster Marienberg vorbei, hoch nach Schlinig (1710 m) (Parkplatz).
Aufstieg: Am Dorfende von Schlinig der Loipe nach links folgen und gleich nach der Brücke über einen schönen freien Hang hoch. Vor der Einengung der Lichtung dann rechts über eine Waldschneise hinauf. Am Ende (Engstelle) nach links weiter zu einer nächsten Schneise und rechts hoch über den Rücken an der Waldgrenze, der bis zu den Schrofen des Kälberberges hochzieht.
Höhenunterschied: 1000 m
Aufstiegszeit: 2,5 - 3 Stunden
Schwierigkeiten: Bei vernünftiger Routenwahl gibt es normalerweise keine Schwierigkeiten. Besonders im Falle von Triebschneeansammlungen sollte man die Hänge vorsichtig umgehen.
Watles 2555 m
Ausgangspunkt: Talstation Watles oberhalb Burgeis
Aufstieg: Von der Talstation des Watles (1740 m) kommt man auf den Winterwanderweg, der vom Weiler Prämajur zur neuen Höferalm hochführt. Der schön angelegte und gut beschilderte Weg führt durch den Lärchenwald, unweit von der Abfahrtspiste, die man einmal sogar am Rande berührt. Bei der Höferalm links haltend um einen Hügel herum erreicht man den "Baby-Lift", wo man rechts weitergeht und nach dem Kinderpark die Talabfahrt überquert. Die Route folgt dann ca. 200 m auf dem Rodelweg bis zur Talstation der oberen Sesselbahn. Der weitere Aufstieg Richtung Watles erfolgt am rechten Pistenrand bis zum Gipfel.
Aufstieg über die Skipiste: Außerhalb der Betriebszeiten, vor allem in den frühen Morgenstunden, darf über die Skipisten aufgestiegen werden. Bitte die Verhaltensvorschriften beachten!
Abfahrt: Die Abfahrt erfolgt über die Skipisten, wobei frisch präparierte Skipisten nur in den Randbereichen befahren werden sollen.
Höhenunterschied: ca. 800 m
Aufstiegszeiten: 2 - 2,5 Stunden
Hinweise: Bitte die Verhaltensregeln der Liftbetreiber beachten.
Als "Skitour" und bei ausreichenden Sichtverhältnissen lohnt sich ein Aufstieg über das Zerzertal wie nachstehend beschrieben.
Watles 2555 m
Aufstieg durch das Zerzertal: Landschaftlich sehr lohnend ist der Aufstieg durch das Zerzertal bzw. Oberdörfertal. Der Aufstieg beginnt in der Regel am südlichen Ende des Haidersees. Vom „Faulen See“ gleich rechts über den Waldweg gelangt man zum St. Martinskirchlein (1785 m) und über den Almweg vorbei an der Brugger Alm (1914 m), die etwas abseits auf der rechten Seite liegt. Nach der Brugger Alm kommt ein Flachstück, an dessen Ende sich das Zerzertal in zwei Seitentälern teilt: Das Oberdörfertal links und das Kirchertal rechts. Links haltend steigt man eine kurze Rampe hoch zur Oberdörferalm (2057 m) und von hier südwestlich talein in Richtung "Mäuerle" (2338 m), dem Sattel zwischen Watles und Vernungspitzen. Knapp unterhalb des Sattels zweigt man nach links ab und steigt südöstlich über ein gestuftes Gelände hoch zum Watles, wobei man zuerst die Bergstation des Sesselliftes erreicht und dann am Kamm nach NO problemlos den nahe liegenden Gipfel erreicht.
Abfahrt: Die Abfahrt erfolgt über die Aufstiegsroute, oder, sofern man einen Pkw am Watles Parkplatz abgestellt hat, über die Skipisten, wobei frisch präparierte Skipisten nur in den Randbereichen befahren werden sollen.
Höhenunterschied: 1100 m
Aufstiegszeiten: 3 - 3,5 Stunden
Hinweise: Die Skitour ist besonders landschaftlich sehr lohnend und bei vernünftiger Routenwahl kaum lawinengefährdet. Am Eingang ins Oberdörfertal, wo man bei unsicheren Verhältnissen die Steilhänge rechts meiden sollte, sowie im Bereich einzelner Steilhänge beim Aufstieg vom "Mäuerle", muss man die heiklen Stellen geschickt umgehen.
Bei Abfahrt über die Skipisten bitte die Verhaltensregeln der Liftbetreiber beachten.
Impressum
Die Wanderungen und wurden in Zusammenarbeit mit der Ferienregion Obervinschgau und mit dem Wanderführer Gerhard Malloth zusammengestellt.
Die Skitouren wurden von der Homepage der
www.seilschaft.it entnommen.
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